Browsed by
Autor: Nico

Weniger Gründungen – Zahl der Unternehmen steigt trotzdem

Weniger Gründungen – Zahl der Unternehmen steigt trotzdem

Die Zahl der Unternehmensgründungen ist in den ersten neun Monaten des Jahres zurückgegangen, die Zahl der Abmeldungen lag aber darunter und sank zudem noch stärker. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Mit 519.100 Gewerbeanmeldungen wurden von Januar bis September 1,3 Prozent weniger Betriebe gegründet als im Vorjahreszeitraum, die Zahl der Abmeldungen war um 2,5 Prozent niedriger und lag bei 462.700. Aufgrund der bisherigen Entwicklung rechnet das Bundesamt für das gesamte Jahr 2017 mit etwa 128.000 Gründungen von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung. 2016 waren es 126.000. Damit werden jeden Tag in Deutschland rund 350 Unternehmen gegründet, die aufgrund ihrer Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine intensivere Unternehmerschaft schließen lassen.

Originalquelle: dts

An diesen Messen kommt kein Unternehmensgründer 2018 vorbei

An diesen Messen kommt kein Unternehmensgründer 2018 vorbei

Auf einer Messe können sich Startups, zukünftige Gründer und angehende Unternehmen über die wichtigsten Punkte einer Existenzgründung informieren, Erfahrungen und Informationen austauschen und mit anderen Gleichgesellten „netzwerken“. Denn neben den Dingen wie eine gute Geschäftsidee, ein gut kooperierendes Team und dem notwendigen (Start-) Kapital gehören ebenso der Austausch mit Journalisten, Kollegen und Investoren zu einer erfolgreichen Gründung und Erhaltung des Startups.

Aufschwung Messe:

Monat: Februar
Ort: Frankfurt

Die Gründermesse in Frankfurt am Main behandelt Themen wie zum Beispiel Unternehmensgründung und Selbständigkeit. Besucher können sich hier in Vorträgen wertvolles Gründerwissen aneignen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit Ansprechpartner für eine Gründung in Frankfurt/Rhein-Main-Gebiet zu finden. Eine Tageskarte kostet bei Online-Bestellung bis zum 31. Dezember 2017 10 Euro; vor Ort liegt der Preis dann bei 20 Euro.

deGUT:

Monat: April
Ort: Berlin

Die Deutschen Gründer- und Unternehmertage sind eine der wichtigsten Messen. Sie behandelt Themen wie Existenzgründung, Unternehmertum und was bei einem Start in die Selbstständigkeit zu beachten ist. Experten, Berater, Banken und erfolgreiche Unternehmen informieren hier über eine erfolgreiche Unternehmensgründung. Rund 120 Aussteller aus dem ganzen Land stellen auf der deGUT Infomaterial zur Verfügung.

Bits & Pretzels

Monat: September
Ort: München

Bits & Pretzels ist ein dreitägiges Festival für über 5000 Gründer, welches jedes Jahr Ende September stattfindet. Aufstrebende Unternehmen und Startups treffen hier auf eine Vielzahl der bekanntesten Unternehmen aus aller Welt, um sich gemeinsam auszutauschen. Im Fokus stehen Präsentationen, Pitch, Networking und vor allem die Startup Exhibition, auf der sich Startups präsentieren können.

StartupCon

Monat: Oktober
Ort: Köln

Auf der StartupCon werden dem Besucher Wissen, Kontakte und der Geist des Entrepreneurship vermittelt. Im Fokus steht: jungen Unternehmen und Gründern mit kreativen Ideen zu unterstützen und ihnen mit Kontakten und angeeignetem Wissen weiter zu helfen. Das Ziel ist jedoch nicht nur die Vernetzung der Startup-Szene, sondern viel mehr das Knüpfen neuer Kooperationen aus älteren Unternehmen und frischeren Startups.

Titelbild via frank_peters/Shutterstock.com

Führungsstile

Führungsstile

Es gibt ihn nicht, den optimalen Führungsstil. Schließlich sind Menschen zu verschieden und durch Wertvorstellungen unterschiedlich geprägt, um ein und denselben Stil auszuführen. Dem bekannten Soziologen Max Weber oder dem Pionier der Psychologie Kurt Lewin zufolge gibt es jedoch zwei verschiedene: den Tradierenden und den Klassischen. Diese haben wir einmal genau aufgelistet, damit sich jeder in einer solchen Position orientieren oder reflektieren kann. Das Wichtigste jedoch sollte stets bewahrt werden: Mensch bleiben und Menschlichkeit zeigen.

Stile nach Max Weber
Autokratischer Führungsstil

Der Führende hat uneingeschränkte Machtfülle, Autorität und weitgehende Kontrolle. Alle Mitarbeiter müssen gehorsam sein. Sie sind nicht berechtigt, sich an Entscheidungen zu beteiligen, die Hierarchien müssen streng eingehalten werden und es sollte unbedingte Disziplin herrschen. Dieser Stil führt allerdings oft zu Missverständnis, Demütigung und mangelnder Motivation seitens der Arbeitnehmer, die keinen aktiven Handlungsspielraum haben. Es ist ein veralteter Führungsstil, der häufig im Militär angewandt wurde.

Patriarchalischer Führungsstil

Seine Berechtigung zieht der Vorgesetzte im Stile der patriarchalischen Führung aus seiner jahrelangen Erfahrung und dem angehäuften Wissen. Häufig erscheint dieses Modell in Familienunternehmen. Auch dieser Chef besitzt eine alleinige Machtfülle, allerdings eher im „väterlichen“ Sinne. Wer familiäre, aber bestimmte Autorität und Atmosphäre in einem Unternehmen schätzt, ist als Mitarbeiter unter solch einem Führungsstil sicherlich gut aufgehoben.

Charismatischer Führungsstil

Der Stil basiert, wie der Name schon sagt, aus dem Charakter und Charisma des Führenden. Dieser ist die Leitfigur sowie das Vorbild für die Mitarbeiter und übt somit seine Macht aus. Er delegiert jedoch die Aufgaben so, dass die Mitarbeiter sich dahingehend anpassen können. Vertrauen und gegenseitige Akzeptanz lassen den Chef als Motivator hervorstechen. Die Folge: effizientere Arbeit.

Bürokratischer Führungsstil

Der bürokratische Führungsstil regelt sich ganz nach Vorschriften und Gesetzen. Die Arbeitnehmer sind keiner Willkür einer einzelnen Person ausgesetzt – die Macht liegt einzig und allein in den Strukturen. Diesen Stil macht die führende Person allerdings auch sehr schnell austauschbar.

 

Stile nach Kurt Lewin
Autoritärer Führungsstil

Der autoritäre Führungsstil nach Lewin entspricht dem autokratischen Stil nach Weber. In der alleinigen Machtstellung und Entscheidung ensteht aber auch oft die große Gefahr von Fehlentscheidungen und Motivationsverlust der Mitarbeiter. Die Vorteile sind in der Regel das kompetente Fachwissen und der Ehrgeiz des Führenden sowie die ausgeprägte Kontrolle, die zu termingerechten Arbeitsergebnissen führen sollte.

Kooperativer Führungsstil

Dieser Stil zeichnet sich in der Kooperation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter aus – von der Idee bis zur Umsetzung. Die Kompetenzen jedes einzelnen Teamplayers ergänzen sich im gesamten System und fördern Kreativität, Eigeninitiative und Teamarbeit. Die Hauptaufgabe des Führenden ist somit: für den Teamzusammenhalt zu sorgen und dass alle dasselbe Ziel vor Augen haben. Die Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft steigert sich durch diesen kooperativen Stil und auch die gemeinsame Arbeit im Team entlastet Führungspositionen, um sich ihren administrativen Aufgaben zu widmen. Einziges Manko: Konkurrenzdenken könnte untereinander entstehen sowie einen hohen zeitlichen Aufwand in der Teambildung entfachen.

Laissez faire Führungsstil

Dieser Führungsstil ist das komplette Pendant zum autoritären Stil. Dieser verzichtet auf das Eingreifen des Vorgesetzten in die Arbeitsabläufe. So sind die Mitarbeiter keinen Regeln verpflichtet, da sie eigenständig entscheiden können und sich gegenseitig kontrollieren. Damit kann sich jedes Teammitglied frei entfalten, was zur erheblichen Leistungssteigerung führt. Durch diese Form wird das eigenständige Arbeiten sehr gefördert. Trotzdem: Ohne Feedback zur eigenen Arbeit kann die Motivation schnell abnehmen oder die Eigeninitiative nachlassen.

Natürlich gibt es noch abweichende Stile wie der Situative Führungsstil oder die Führung nach dem by-Prinzip. Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, in welchem Stil er sich am wohlsten fühlt und was für sein Unternehmen am geeignetsten ist.

Titelbild viaRawpixel.com/Shutterstock.com

Studie: Umsatz mit industriellem Internet der Dinge wächst rasant

Studie: Umsatz mit industriellem Internet der Dinge wächst rasant

Der deutsche Umsatz im Bereich Internet der Dinge wird sich in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppeln. Das zeigt eine Studie der Strategieberatung Arthur D. Little im Auftrag des Internetverbands Eco, berichtet das „Handelsblatt“. Demnach steigt der Umsatz in dem Bereich von 7,2 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf circa 16,8 Milliarden Euro im Jahr 2022.

Das heute bereits größte Marktsegment, die Automobilwirtschaft, wächst dabei mit 20,2 Prozent am schnellsten. Deutschland sei in einer führenden Position bei dem industriellen Internet der Dinge, loben die Studienautoren. Voraussetzungen für den massentauglichen Einsatz des Internets der Dinge seien neben Netzstabilität und flächendeckend schnellem Internet auch eine hohe IT-Sicherheit, heißt es in der Studie.

Originalquelle: dts

Do´s und Dont´s während des Pitchdecks!

Do´s und Dont´s während des Pitchdecks!

Grundsätzlich hängt eine gute Präsentation vor allem von der Aufbereitung der Fakten ab. Zur optischen Aufwertung lohnt es sich beispielsweise auf Peetch zurückzugreifen. Der Mehrwert dabei: euch liegen Pitchdeck-Vorlagen mit wunderbar gestalteten Grafiken vor. Das Design ist schlicht und übersichtlich gehalten und die Auswahl an verschiedenen Slides verhindert jede Eintönigkeit. Das Beste daran: Ihr könnt es kostenfrei runterladen und sofort loslegen.

Nichts desto Trotz muss natürlich auch der Inhalt der Folien stimmen. Eine Übersicht über die richtige Struktur Eurer Präsentation findet ihr hier. Was solltet ihr aber während des Vortrages beachten?

  1. Erzählt auf alle Fälle eine Geschichte, um die Zuhörer emotional abzuholen.
  2. Ein Aspekt pro Folie! Informationsüberschuss resultiert nur in geringerer Aufmerksamkeit.
  3. In den ersten paar Minuten muss das Interesse geweckt werden. Nennt also die aussagekräftigen Punkte zuerst, und werdet im Nachhinein detaillierter.
  4. Seid genauestens mit euren Zahlen vertraut und wisst mit ihnen umzugehen.
  5. Nehmt Bezug auf eure Teammitglieder und stellt dar, wie jeder Einzelnen zum Erfolg beiträgt.
  6. Tragt möglichst frei vor und vermeidet überfüllte Folien.
  7. Überlegt schon im Vorfeld, welche Fragen aufkommen könnten und legt Euch Antworten zurecht!

Klar, es kann immer etwas schief gehen. Da ist dann ein gewisses Maß an Spontanität und Redegewandtheit von Nutzen. Aber wenn Ihr hinsichtlich der genannten Punkte sicher seid, habt Ihr schon einmal eine Vielzahl an Fehlerquellen ausradiert. Der Rest kommt von ganz allein.

6,5 Prozent mehr Gründungen größerer Betriebe im ersten Quartal

6,5 Prozent mehr Gründungen größerer Betriebe im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2017 sind nach Auswertung der Gewerbemeldungen rund 37.000 Betriebe gegründet worden, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen: Das waren 6,5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2016, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Das erste Quartal 2017 hatte drei Arbeitstage mehr als das entsprechende Vorjahresquartal. Dies könnte sich auf die Anzahl der bearbeiteten Gewerbemeldungen ausgewirkt haben, so die Statistiker.

Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen lag im ersten Quartal 2017 mit knapp 49.000 um 1,4 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau. Die Zahl der Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben stieg um 2,1 Prozent auf rund 70.000. Insgesamt stieg die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen im ersten Quartal 2017 auf rund 193.000: Das waren 1,8 Prozent mehr als im ersten Quartal 2016. Gewerbeanmeldungen müssen nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen, sondern auch bei Betriebsübernahme, Umwandlung oder Zuzug. Rund 30.000 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung gaben im ersten Quartal 2017 ihr Gewerbe auf. Das entsprach einer Zunahme um 2,7 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2016. Die Zahl der im ersten Quartal 2017 abgemeldeten Kleinunternehmen lag mit rund 62.000 um 2,5 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2016. Knapp 50.000 Nebenerwerbsbetriebe meldeten ihr Gewerbe ab, ein Plus von 3,1 Prozent. Insgesamt lag die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern mit rund 179.000 leicht über dem Niveau des Vorjahres (+ 0,3 Prozent), teilten die Statistiker weiter mit. Dabei handelt es sich nicht nur um Schließungen, sondern auch um Betriebsübergaben, Umwandlungen oder Fortzüge.

IW-Studie: Mieten für Büros steigen kräftig

IW-Studie: Mieten für Büros steigen kräftig

Die Mieten für Gewerbeimmobilien in Deutschland sind in den vergangenen acht Jahren stark gestiegen. Das belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwoch) berichten. Besonders die Preise für Büros sind danach in die Höhe geschnellt.

Spitzenreiter ist dabei mit weitem Abstand Berlin. In der Hauptstadt haben sich die Büromieten zwischen dem ersten Halbjahr 2008 und dem zweiten Halbjahr 2016 um knapp 34 Prozent verteuert. Auch die Mieten für Handelsimmobilien sind in Berlin seit 2008 um acht Prozent gestiegen. An zweiter Stelle der beliebtesten Büro-Städte folgen die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart und die sächsische Hauptstadt Dresden. Hier zog der Preis der Büromieten um 22 Prozent im Vergleich zu 2008 an. Auf Platz drei folgt Leipzig vor München, Bremen, Hannover, Dortmund, Köln, Düsseldorf, Hamburg und Essen. Die Banken und Finanzmetropole Frankfurt am Main belegt den letzten Platz, hier stiegen die Büromieten in acht Jahren nur um vergleichsweise geringe vier Prozent. In Frankfurt habe die Nachfrage nach Büros im Zuge der Finanzkrise von 2008 einen „deutlichen Dämpfer“ hinnehmen müssen, heißt es in dem IW-Bericht. Die Büromieten dort erreichten erst wieder im Laufe des ersten Halbjahres 2014 das Ausgangsniveau aus dem Jahr 2008. Auch stehen mit neun Prozent deutlich mehr Räume leer als in anderen „Top-Büro-Standorten“.

Auch mit 14 kann man schon Gründer sein

Auch mit 14 kann man schon Gründer sein

Tayler Rosenthal ist 14 Jahre alt, spielt gerne Baseball in seiner Schulmannschaft und weiß nur zu gut, dass es gerade auf Turnieren öfter mal zu Verletzungen kommen kann. Aus eigener Erfahrung stellte der Junge fest, dass genau in solchen Fällen oft ein Mangel an Pflastern und Verbänden herrscht. Das bringt ihn auf die Idee des Erste-Hilfe-Automaten, den er kurzerhand in einem Business-Kurs der Schule entwickelt. Die Automaten RecMed First Aid Kits beherbergen Pakete aus Pflastern, Verbänden und Cremes und liegen preislich bei bis zu 16$. Neben Verletzungen sollen auch Sonnenbrände und ähnliches behandelt werden können. Plätze wie Strände, Parks oder Stadien bieten sich für die Aufstellung der Automaten an.

Nicht nur, dass der Amerikaner Wettbewerbe für sich entscheiden konnte. Er sammelte auch Investorengelder in Höhe von 100.000$ und gründete damit letztes Jahr auch offiziell die Firma RecMed. Neben dem Erlös der einzelnen Pakete verdient Rosenthal auch an dem Verkauf der Automaten selbst bei einem Preis von 5.500$. Nicht zu vergessen sind die Erhaltungskosten, denn der Automat muss immerhin regelmäßig aufgefüllt werden. Der Jungunternehmer hat kein schlechtes Näschen mit der Idee gehabt, denn ihm wurden bereits 30 Millionen Dollar für die Übernahme der Firma sowie des Patents angeboten. Die hat er aber ganz entspannt in den Wind geschlagen und stattdessen einen Deal mit dem Inkubator Round House gemacht. Eine Beteiligung mit 20% im Gegenzug für Büro, Mentoren und Investment in Höhe von 50.000$. Wir finden das großartig und sind gespannt wie es weitergeht!

Die AGB – Nicht verpflichtend, aber empfohlen

Die AGB – Nicht verpflichtend, aber empfohlen

Allgemeine Geschäftsbedingungen gehören wie auch das Impressum zu den Informationen über ein Unternehmen, die heuer ohne Weiteres auf der jeweiligen Internetpräsenz verfügbar sind. Doch im Gegensatz zum Impressum besteht keine Pflicht, AGB öffentlich anzugeben oder gar bindend zu verabschieden. Weshalb es jedoch gerade für Start-ups von Vorteil sein kann, schon von Beginn an, seine terms and conditions abrufbar zu machen, möchten wir hier kurz erläutern.

Wie gehabt besteht für den Unternehmer keine gesetzliche Verpflichtung zu AGB. Dennoch gibt es Vorteile, die eine Ausarbeitung empfehlenswert machen. Zum einen sind sie dem Geschäftsmodell, den angebotenen Produkten und Dienstleistungen usw. entsprechend individuell modifizierbar und können den eigenen Vorstellungen eines Geschäftsvertrags angepasst werden. Nicht zu unterschätzen ist zudem die Wirkkraft von AGB als rechtliches Fundament für zukünftige Vertragsabschlüsse wiewohl man, nach einmaliger Ausarbeitung, gewisse Grundbedingungen eines Vertrages nicht jedes Mal neu beschreiben muss. Es lohnt sich also durchaus, einmalig den gedanklichen wie auch finanziellen Aufwand in Kauf zu nehmen, denn immerhin kann man im Nachhinein stets auf die eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufbauen, was auf lange Sicht viel Arbeit erspart.

Sollte man sich tatsächlich für die Ausarbeitung und Festsetzung von AGB entscheiden, müssen diese auch in angemessene Form gebracht werden und bestimmte Angaben enthalten, die sie dann auch erst sinnvoll machen. So gehören Widerrufsbelehrungen (zum Beispiel im Online Marketing unbedingt zu beachten) oder Angaben zur Haftungsbeschränkung unumgänglich, denn im Grunde machen diese Auskünfte das Herzstück der AGB aus.

Bei der Erstellung der dem eigenen Unternehmen angepassten AGB kann man sich durchaus an denen anderer Unternehmen und Konkurrenten orientieren. Dennoch sollte man sich hüten, eventuelle falsche Klauseln und unverständliche Abschnitte direkt zu übertragen. Hier sei jedoch ausdrücklich zur Vorsicht geraten, kann man sich doch relativ schnell eine Abmahnung einfangen, wenn man nachweislich AGB kopiert hat. Dementsprechend sei stets empfohlen, die AGB von einer ausgebildeten Fachkraft (bspw. einem Rechtsanwalt) überprüfen zu lassen.

AGB gelten als Grundlage für Geschäftsverträge. Allerdings erlangen sie nur dann Gültigkeit, wenn sie auch zur Anwendung kommen. Dieser Umstand bringt mit sich, dass jeder Vertragspartner vor einem Vertragsabschluss stets auf die AGB hingewiesen werden wiewohl diese bestätigen muss.

Gründen, ja oder nein? – Der Gründer-Test

Gründen, ja oder nein? – Der Gründer-Test

Sie denken darüber nach, Ihr eigenes Unternehmen zu gründen, können sich aber nicht entscheiden? Dann bietet clearer thinking das optimale Tool für Sie: den Gründer-Test!

Der ca. 30-minütige Test (in englischer Sprache) prüft sowohl Charaktereigenschaften als auch Fachwissen und Erfahrung. Die ermittelten Informationen werden mit denen erfolgreicher CEOs wie Peter Thiel oder Paul Graham verglichen, um so individuelle Tauglichkeitsmuster zu ermitteln.

Zweck des Tests ist in erster Linie das Erfassen von statistisch verwertbaren Daten über die Gründerszene. Wer sich nach dem absolvierten Test gegen ein Start-up entscheiden sollte, erspart sich eventuell sehr viel Ärger, Nerven und freilich Kosten. Es profitieren somit beide Seiten von dem kostenlosen Angebot.